Das Institut für Demoskopie Allensbach

Das Institut für Demoskopie Allensbach (IfD Allensbach), häufig auch einfach als "Allensbacher Institut" bezeichnet, wurde im Jahr 1947 gegründet. Das Institut gehört heute zu den renommiertesten Adressen für die Umfrageforschung in Deutschland. Es deckt die gesamte Bandbreite der Umfrageforschung ab, von der Marktforschung und Mediaanalysen über die Sozialforschung und die aktuelle politische Meinungsforschung bis hin zu Umfragegutachten für die Rechtspraxis. weiterlesen

Aktuelle Studie

Mobilitätsmonitor 2020

Wie wirkt sich die Corona-Krise auf das Mobilitätsverhalten der Deutschen aus? Wie ist es um die Akzeptanz der Elektromobilität in der Bevölkerung bestellt? Bleiben der Klima- und Umweltschutz wichtige Anliegen? Der Mobilitätsmonitor 2020, eine Untersuchung des Instituts für Demoskopie (IfD) Allensbach im Auftrag von acatech – Deutsche Akademie der Technikwissenschaften, liefert Antworten. Die repräsentative Bevölkerungsumfrage, die bereits zum zweiten Mal nach 2019 durchgeführt wurde, lässt erkennen, dass Bürgerinnen und Bürger von gravierenden Veränderungen im Mobilitätssystem ausgehen. Die Deutschen haben ihr Mobilitätsverhalten coronabedingt verändert. Doch obwohl die politische Agenda der Bevölkerung zurzeit stark von der aktuellen Krise geprägt ist, zählen für 59 Prozent der Bevölkerung Umwelt- und Klimaschutz zu den besonders dringlichen politischen Anliegen. (Grafik: acatech)  Weitere Informationen

 

Aktuelle Studie

Wie willkommen sind Wildtiere?

Im Auftrag der Deutschen Wildtier Stiftung hat das Institut für Demoskopie Allensbach in einer repräsentativen Umfrage die Toleranz gegenüber Wildtieren ermittelt. Generell ist die Freude über die Rückkehr von Wildtieren wie Graureiher, Kegelrobbe oder Wolf groß, wobei die junge Generation die Entwicklung positiver beurteilt als die ältere. So sagte eine klare Mehrheit der unter 45-Jährigen, dass sie sich über die Ausbreitung der Wölfe in Deutschland freuten, während die Älteren häufiger meinten, dass sie die Entwicklung beunruhige. Unsicher zeigt sich die Bevölkerung bei der Frage, ob im Konfliktfall die Interessen der Menschen oder die der Wildtiere Vorrang haben sollten. Illustriert wurde dieser Konflikt im Interview am Beispiel einer geplanten Umgehungsstraße, die eine Stadt von Lärm und Verkehr entlasten soll, die aber durch ein Naturschutzgebiet führen würde, in dem seltene Tiere lebten. Unabhängig davon, ob im Fragetext von Feldhamstern, Fröschen, Vögeln oder Insekten die Rede war, stets sagte eine knappe Mehrheit der Befragten, dass eine solche Umgehungsstraße dennoch gebaut werden sollte. Weitere Informationen und ein Video zu den Ergebnissen der Studie finden Sie hier.

Weitere aktuelle Veröffentlichungen

Das Unbehagen wächst

Von Prof. Dr. Renate Köcher. Erschienen in der F.A.Z. am 18.11.2020, S. 8.